Dreiental Slayers

Der Zantalus Zwischenfall - wie es begann

Der Zantalus Zwischenfall – wie es begann

Vor Mine VIII – 10.05.1214

Voll bepackt machte man sich auf den Rückweg. Vor dem Eingang zur Mine traf man wieder auf Bavragor, der zwischenzeitlich von Crimlak zurückgekehrt war. Zorana wollte umgehend nach Crimlak aufbrechen und Gernot Breuker über die Vorfälle in Kenntnis setzen. Bavragor, Rumbart und Talissa wollten lieber in aller Ruhe nochmals die Mine abgehen um nach eventuell überlebenden Zwergenarbeitern Ausschau halten.

Plötzlich bemerkte Bavragor einen seltsamen Gegenstand. Mehrere Reisigzweige waren mit roten Samtbändern zu einer Rute zusammen gebunden, diese stak im Geröllhaufen vor dem Mineneingang. Rund um die Rute war ein feuchter Fleck zu sehen. Neugierig zog er den Gegenstand heraus…

Nördlich der Freien Lande – Mittwinter 1214

…und stand mit seinen beiden Gefährten mitten im Schneegestöber.

Verwirrt schaute man sich um und erkannte, dass auch der Zugang zu Mine verschwunden war. Wo und auch wann war man warum gelandet? Eine magische Überprüfung enthüllte Talissa, dass auf der Rute ein Teleportzauber mit einer Zeitkomponente gewirkt haben musste. Da hier nichts weiter herauszufinden war, folgte man einem gerade noch erkennbaren Weg Richtung Norden und kam alsbald in einen kleinen Ort. Das Gasthaus „Tannenhaus“ bildete den ersten Anlaufpunkt für das Trio. Die Tavernengäste waren allesamt Menschen nördlicher Prägung und nach kurzer Musterung der Neuankömmlinge widmeten sie sich wieder ihren Gesprächen. Eine Befragung des Wirtes ergab, dass man sich einige Tagesreisen nördlich von Vestrach befand und es Mittwinter 1214 war, also war man –wie vermutet- auch durch die Zeit gerissen worden. Man beschloss erstmal die Nacht hier zu verbringen und am nächsten Morgen weiterzusehen.
Bavragor und Talissa diskutierten das wie und warum ihrer Teleportation, während Rumbart ab und an gedankliche Zwiesprache mit seiner neuen Axt hielt. Diese beschimpfte ihn und forderte ihn auf endlich mal einen Dämon zu erschlagen. Außerdem sei er eh eine Lusche, der bestimmt kaum etwas vom örtlichen Gewürzmet vertragen würde.
Es kam wie es kommen musste. Spätabends kippte Rumbart volltrunken in sein Bett…

… um in den frühen Morgenstunden die Zimmer seiner Gefährten zu stürmen.
Nur bekleidet in Unterhosen, die Axt in der einen Hand und eine Schüssel Schokodominosteine in der anderen, brabbelte er: “Schnell, der Zantalus hat keinen Sack mehr! Die Wichtel haben mir alles erzählt… und Schokolade geschenkt. Wir müssen los, sofort!”

Da die Schokodominosteine tatsächlich magische Heilkräfte aufwiesen, neigte man den Worten Rumbarts Glauben zu schenken und machte sich alsbald auf den Weg in die verschneite Landschaft. Die Wichtel hatten ihm von einem feigen Überfall auf ihren Meister an der Brücke berichtet und so nahm man dort die Verfolgung auf. Leicht konnte man der Spur aus achtlos weggeworfenem Spielzeug folgen, welche die Drei direkt zu einer verlassenen Burganlage führte. Vorsichtig näherte man sich dem Objekt, spähte durch den Torbogen und entdeckte zwei Orks, die arglos um ein Feuer hockten und seltsam rote Kleidung mit weißem Pelzbesatz trugen. Ansonsten schien der Burghof leer zu sein und so wurde ohne viel Federlesens ein Sturmangriff gegen die völlig Überraschten gestartet, die auch umgehend röchelnd zu Boden gingen.

Ork zantalus

Es war erkennbar, dass die Entführer von Zantalus wohl direkt zur Haupthalle der Burganlage gegangen waren und so ließ man die restlichen Gebäude außer Acht und folgte direkt der Spur. In der Haupthalle angelangt hörte man plötzlich Stimmen von sich nähernden Orks. Bavragor und Rumbart versteckten sich zu beiden Seiten einer Tür, die in den Gang führte, aus der die Stimmen kamen und Talissa hielt sich im Hintergrund. Dann lauert man auf die Bande und blockierte die Tür, um sich immer nur zwei Orks gleichzeitig im Kampf stellen zu müssen. Schließlich waren die Gegner zu siebt. Leider wurde Bavragor recht schnell zurückgedrängt (Zurückdrängen wirbelt echt jede Formation durcheinander. Ich finde das positiv, überlege aber auch eine Möglichkeit zu schaffen dem Zurückdrängen auch ohne das Talent Blocker zu widerstehen) und die Gegner konnten die beiden im Nahkampf umringen und einer stürmte auf Talissa zu. Bavragor ging bewusstlos zu Boden, Rumbart konnte keine entscheidenden Treffer anbringen und Talissa wurde bedrängt. Als die Niederlage klar schien, wendete sich das Glück. Bavragor erwachte aus der Bewusstlosigkeit (Heilende Aura rettetet ihm den haarigen Zwergenarsch), Rumbart schlug wieder gewohnt hart zu und Talissa grillte letztendlich auch ihren Gegner.

Die restlichen Orks versuchten zu flüchten, wurden aber gnadenlos niedergemacht. Zuvor hatten die Grünhäute angstvolle Blicke in die Richtung geworfen, aus der sie gekommen waren…

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Teil 1 unseres Weihnachts-Intermezzos mit Kerzen, rotgoldener Tischdecke und Weihnachtsgebäck.

Germon

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