Dreiental Slayers

Der Zantalus Zwischenfall - wie es endete

Der Zantalus Zwischenfall – wie es endete

Burg Mistelberg – Mittwinter 1214

Was lauerte noch in der Burg? Nun, vom Rumstehen würde man das nicht erfahren.
Entschlossenen Schrittes ging es hinab in den Burgkeller. Hier fand man ausgedehnte Gänge und Räume, die aber hauptsächlich verlassen und verstaubt waren. Dieser Teil wurde größtenteils nur grob in Augenschein genommen, so dass man schnell zum Brennpunkt der ganzen Geschichte gelangte. Ein Todesschrei in einem angrenzenden Raum führte die Recken zur Leiche eines älteren Mannes in Magierroben. Weiter hörte man Poltern und Krachen, folgte dem Lärm und stand vor absonderlichen Gebilden. Eine überdimensionierte Trommel und ein Zwei-Meter-Lebkuchenmann ließen nicht mit sich reden, sondern waren nur mit Gewalt zu bekämpfen. Dies störte aber nicht weiter und kurze Zeit später waren auch ein Nußknackermann und ein Segelschiff zu Kleinholz zerhackt.

Diese hatten alle versucht in einen angrenzenden Raum zu gelangen, in dem ein älterer Mann mit vollem weißen Haupthaar und Bart lag. Dieser war leicht desorientiert, stellte sich aber dann als Zantalus vor und erklärte, dass der andere tote Magier sein ehemaliger Lehrmeister gewesen war und diese riesenhaften Spielzeuggolems erschaffen hatte. Zantalus hatte als junger Magier viel Leid erfahren und hatte sich schließlich mit dem magischen Geschenkesack aus dem Staub gemacht. Sein Lehrmeister war über die Jahre immer verrückter geworden und trachtete seinem ehemaligen Schüler nach dem Leben, so dass es zu diesen schicksalshaften Ereignissen gekommen war, in die unsere Recken hineinplatzten. Auch konnte er erklären, dass er versucht hatte seinen Entführern durch eine Teleportation zu entgehen, dies aber gescheitert war und nur seine Rute verschwand. Diejenige welche, die Bavragor vor Mine VIII gefunden hatte.

Man übergab Zantalus seine Besitztümer und erklärte sich auch bereit noch in derselben Nacht die Kinder des Ortes mit den Spielzeugen aus dem Zaubersack zu beschenken. Der Zauberer selbst musste sich erholen und versprach schnellstmöglich einen Weg zu finden die Gefährten wieder zurück zum richtigen Ort und in die richtige Zeit zu bringen. Nicht unerheblich, schließlich waren sie durch einen magischen Unfall hierher gelangt und im Dreiental war die Gefahr namens Te-Kal noch nicht endgültig gebannt.

Des Nachts wurden noch Geschenke verteilt und man fiel müde in die Betten…

…und erwachte im Sonnenschein direkt vor dem Eingang zu Mine VIII. Irritiert blickten sie sich um, hatten sie nur geträumt? Doch was waren das für eigenartige rote Kugelanhänger, die jeder um den Hals trug? Eine schriftliche Nachricht, unterschrieben mit „Zantalus“ brachte Gewissheit. Der Zauberer hatte es wohl geschafft die Gefährten wieder zurückzubringen und hatte ihnen zum Dank die Kugeln geschenkt. Diese stellten einerseits einmalig mächtige Heilkräfte bereit, andererseits war jede Kugel in der Lage eine Art magisches Geschenk zu erschaffen (ein Wurf auf Beutetabelle G).

Epilog
Mine VIII – 12.05.1214

Krachend fiel die schwere Steintafel auf den Sarkophag. Bavragor intonierte die letzen Worte des mächtigen Zaubers. Friedvolle Stille senkte sich über die Szenerie.

Te-Kal war wieder eingekerkert.

Comments

Abschluß des Weihnachts-Intermezzzos. Ganz zum Schluß wurde dann auch MvC mit der Wiedereinkerkerung von Te-Kal zu Ende gebracht. Beim nächsten Mal wird erstmal ein wenig das Setting bespielt und wir schauen wohin es uns treibt bevor KdN eingeläutet wird.

Germon

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