Dreiental Slayers

Duestere Vorboten

Düstere Vorboten

Crimlak – Erntezeit 1214

03.08.1214
Nach der Rückkehr aus Vestrach wurde erst mal eine Pause eingelegt und man versuchte an Informationen über den Hobgoblinmarkt, das Pulver, Sinda und Borak zu gelangen. Viel kam nicht dabei herum. Ein Reisender berichtete aber, dass der gesuchte Markt sich am südlichen Fuße der Südwacht befinden solle. Bis Anfang Erntezeit blieb es ansonsten ruhig.
Arcalia bat Rumbart und Talissa zu sich, da sie ihnen einen Gast vorstellen wollte. Es handelte sich um Elmerich aus Kent, ein umherreisender Helia Mönch. (Ein kurzfristig dazu gestoßener Gastspieler. Er wollte sich nach unserer D&D Runde erkundigen und hat sich am Ende des Spielabends das DS Regelwerk ausgeliehen. Vielleicht ein weiterer Spieler, den wir zum Slayer machen… hehehe).
Elmerich hatte gehört, dass die Heliapriesterschaft in Crimlak immer helfende Hände gebrauchen konnte. Rumbart und Talissa führten Elmerich ein wenig in Crimlak herum und man vereinbarte sich am nächsten Morgen wieder zu treffen.

04.08.1214
In der Nacht hatte Elmerich einen erschütternden Traum von einer Stadt ohne Himmel, in der sich die Toten erhoben. Ein Skelettdrache auf dem ein in dunklen Roben gekleideter Mann ritt, dessen Gesicht nicht zu erkennen war. Er befehligte ein Heer aus Untoten, welches sich am Fuße eines Gebirges Richtung Norden in Marsch setzte.
Sofort machte er sich auf um seinen beiden neuen Gefährten davon zu berichten. Doch im kleinen Städtchen überschlugen sich die Ereignisse. Ein aufgeregter junger Mann lief durch die Straßen und berichtete lauthals, dass der Sternbacher Handelsposten in Flammen stünde.
Das Trio zögerte nicht lange, bot dem Kommandanten der Miliz Hilfe an. Dieser war sehr dankbar und stellte Pferde zur Verfügung. Zu Pferd machte man sich auf den Weg um nach dem Wirt zu sehen.
Zur Mittagszeit am Handelsposten angekommen bot sich ein schreckliches Bild von rauchenden Trümmern. Milos lag mit aufgerissener Kehle auf dem Hof, seine Hunde zerfetzt neben ihm. Von Magd und Knecht fehlte jede Spur. Lediglich eine verängstigte Hündin konnte auf der Koppel gefunden werden. Man redete beruhigend auf das Tier ein. Als die Namen Magda und Ruprecht fielen jaulte Blondie, so wurde sie kurzerhand getauft, auf und lief sofort schnuppernd gen Süden.
Immer weiter führte der Hund unsere Gefährten. In der Nähe des Elfenhains wurde eine Gruppe vorlauter Goblins in die Flucht geschlagen. Nun, zumindest die Überlebenden des kurzen Kampfs. Bald war klar, dass Blondie direkt auf die Berge der Südwacht zusteuerte, in denen Elmerich mit Unbehagen die Berge aus seinem Traum wiedererkannte.

05.08.1214
In den Vormittagsstunden erreichte man eine Schlucht und die Spur führte direkt auf ein in den Stein des Berges eingefasstes massives Holztor zu. Vor diesem waren vier Skelette in Rüstung und Schwert postiert. Man beobachtete diese aus sicherer Entfernung und kam zu dem Entschluss zuerst dem Trampelpfad zu folgen, den man ebenfalls entdeckt hatte, der etwas seitlich des bewachten Holztores abging.
Schon bald kam man in eine von Fackeln schwach erleuchtete Höhle und sah einen von Hobgoblins bewachten Zugang. Nach kurzer Diskussion entschied man sich es erst einmal mit Reden zu versuchen. Zuschlagen könne man immer noch. (Ich muss zugeben, dass ich an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen habe, dass ja der Gruppe bereits gewisse Informationen über einen Hobgoblinmarkt in der Südwacht bekannt seien. Evtl. wären wir sonst bei „Erst zuschlagen – dann fragen“ gelandet, was aber für mich auch völlig OK gewesen wäre g.)

Nach kurzer Zwiesprache mit den Wachen wurde man eingelassen und direkt zu Häuptling Grorrg geführt. Dieser erklärte gelangweilt, dass man sich zu benehmen habe und ansonsten gerne Geschäfte mit den örtlichen Händlern machen könne und solle.
Ein kurzer Rundgang über den Markt brachte die Erkenntnis, dass das gesuchte Pulver tatsächlich von hier stammte und wohl aus Pilzen gewonnen wurde. Nach einem kurzen Disput mit einer Zwergin, die kein Bier an Zwerge ausschenken wollte, entdeckte man auch den abgesperrten Bereich, in dem einige Gefangene untergebracht waren. Unter ihnen auch Magda und Ruprecht. Auf Nachfragen wurde offenbar, dass ein auch hier im Höhlensystem ansässiger Zauberwirker namens Al´Azzrak die Beiden gefangen und den Hobgoblins überlassen hatte. Da man keinen offenen Kampf oder eine Befreiungsaktion riskieren wollte entschied man sich ein Freikaufen zu versuchen. Die Hobgoblins waren auch nicht unwillens Magda, Ruprecht und vier weitere (darunter zwei Heliaanhänger, ein Elf und ein Zwerg) gegen gutes Gold und zwei magische Gegenstände zu tauschen. Wobei Elf und Zwerg als gefährlich eingeschätzt wurden und den Markt umgehend zu verlassen hätten und auch nicht wiederkommen dürften. So wurden die Freigekauften mit dem Nötigsten ausgestattet und ein weiterer Geldbetrag konnte Borak und Sinda davon überzeugen diese gen Crimlak zu begleiten.
Elmerich, Rumbart und Talissa wollten bleiben und anschließend den von Skelettkriegern bewachten Bereich, den man zuerst bei der Ankunft in der Schlucht entdeckt hatte, erkunden. Die Hobgoblins waren auch bereit für eine kleine Aufwandsentschädigung den direkten Zugang vom Hobgoblinmarkt aus freizumachen und die Gefährten auch auf diesem Wege wieder einzulassen, es sei denn sie brächten Ärger mit.

(An diesem Abend wurde ordentlich Kohle rausgehauen und die SC sind momentan fast blank. Nebenbei wurden auch magische Gegenstände erworben, waren ja gerade günstig. g
Ich sah aber keinen Grund dort unnötig Steine in den Weg zu legen, schließlich wollen die Hobbos ja handeln.)

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Germon

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