Dreiental Slayers

Es hat sich ausgegeistert

Es hat sich ausgegeistert

Vestrach – Juni 1214

04.06.1214
Nachdem Jalin und Bavragor noch geholfen hatten die zwergischen Schriften aus Mine VIII zu bergen, hatten sich die beiden auf den Weg gemacht und trafen nun auch in Vestrach ein.
Am Helia Tempel angekommen trafen sie (welch Zufall) auf Rumbart und Talissa. Über die andauernden Nachstellungen der Snarrk’Izz Anhänger in Kenntnis gesetzt, wollten sie sogleich helfen das Übel an der Wurzel zu packen. Rumbart kommentierte das mit einem Sinnspruch seines Vaters, nach dem man der Schlange am besten den Schwanz abschlagen solle, oder so ähnlich.

In der Ruinenstadt angekommen lief man fast direkt in einen alten Mann in groben grauen Roben, auf denen ein Sonnensymbol angebracht war. Dieser bedachte die Gruppe mit irrem Blick, brabbelte wirres Zeug, begrabschte Jalin und Rumbart und bezeichnete sie als Schwertarme der Helia (was bei Jalin später noch tiefere Bedeutung erhalten sollte. Dabei hatte ich mir Jalin nur zufällig rausgegriffen, weil sein Spieler mir direkt gegenüber saß).
Zwei junge Kämpfer bogen um die Ecke, sprachen den Alten mit Pater Baltsar an und entschuldigten sich für sein Verhalten. Er sei ein heiliger Mann, der aber schon viel Leid in seinem bisherigen Leben erfahren musste, so dass sein Geist von Zeit zu Zeit ein wenig abwesend sei.

Nach dieser seltsamen Begegnung machte man sich direkt zur Hausecke an der beim gestrigen Rattenangriff die dunkle Gestalt verschwunden war. Talissa konnte im verwüsteten Eingangsbereich des Hauses eine magische Aura ausmachen und fand eine Kette mit einem Rattenkopfanhänger, welche sehr derjenigen ähnelte, die sie dem verhinderten Kultisten-Attentäter auf dem Hinweg nach Vestrach abgenommen hatte. Hier schien das örtliche Versteck der Rattenkultisten zu sein. (Ich habe grob D2G#5 – Im Zeichen des Rattenherren als Grundlage hergenommen).

Die weitere Erkundung des Hauses bestätigte diese Vermutung und unsere vier wackeren Streiter mussten sich mit Riesenratten und belebten Rattenstatuen herumschlagen, was ihnen aber keine großen Probleme bereitete.
Im zentralen Raum angekommen, dessen Boden mit einem Pentagramm geschmückt war, lauerten wieder Riesenratten und Talissa versetzte Jalin mit einem Zauber mitten in den Raum hinein um ihn in den Rücken der Biester zu bringen. Leider hatte sie nicht bemerkt, dass in einer, vom Eingang nicht einsehbaren, Ecke noch zwei größere Rattenstatuen lauerten. Diese bewegten sich auf Jalin zu und rissen den Leib des Elfen in Sekundenschnelle auseinander (Das war ein First Round Kill. Ich hatte für die dortigen Rattenstatuen die Werte von Knochengolems genommen und Jalin mit Abwehr 7 musste versuchen in der ersten Runde drei normale Treffer und einen Immersieg abzuwehren. Insgesamt über 60 Punkte Schaden. Da gab es kurzzeitig lange Gesichter, besonders bei Talissa´s Spielerin, die ihn ja dahin versetzt hatte. Aber OK, Shit Happens).
Schlussendlich konnten die Gegner aber niedergerungen werden und als man sich Jalins Leiche und dem Altar zuwenden wollte, stob aus Talissa´s Rattenamulett unter lautem Kreischen der Geist des Kultisten-Attentäters und stürzte sich auf sie. Zwei Treffer (und 9 verlorene Lebensjahre) später konnte auch dieser finale Opponent besiegt werden. Mit der folgenden Zerstörung des Altars wurde vorerst die Macht des Snarrk´Izz in Vestrach entscheidend geschwächt, wenn nicht gar gebrochen.

Man barg die vorhandenen Schätze und natürlich auch Jalins sterbliche Überreste. Nun war guter Rat teuer. Nach ziemlich kurzer Zeit fiel ihnen aber wieder die Begegnung mit Pater Baltsar und dessen seltsame Worte gen Jalin ein.
Wenig später war der Unterschlupf des Paters und seiner beiden Gefährten ausfindig gemacht. Glücklicherweise war er bei klarem Verstand (bei jeder Begegnung PW:10 auf die geistige Verfassung) und war sofort bereit Jalin ins Leben zurückzuholen ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Der wiedererweckte Elfenzauberer war aber so dankbar, dass er dem Pater seine gesamte Barschaft spendete.

05.06.1214
Den Zugang zum nicht öffentlichen Bereich der Bibliothek konnte man durch Arbeit für das Skriptorium erlangen. So ließ sich Talissa einen Termin bei Magister Brimborium geben. Dieser ältere Herr legte ein paar Proben verschiedenfarbiger Pulver auf den Tisch. Diese seien vor kurzem auf dem Schwarzmarkt der Ruinenstadt aufgetaucht und stärkten verschiedene Eigenschaften, ähnlich magischen Tränken. Man wisse aber nicht genau woher sie stammten.
Er versprach den Bibliothekszugang zu ermöglichen, wenn man ihm berichten könne wo diese Pulver herstammten und wie sie hergestellt würden. Weiterhin versprach er weitere Belohnung, wenn man den Hersteller zu einem Handel überreden könne. Da Talissa bereits über Sinda Bekanntschaft mit einem dieser Pulver gemacht hatte, nahm man diesen Auftrag an. Ohne aber Magister Brimborium zu erzählen, was man bereits wusste.

09.06.1214
Nach ereignisloser Rückreise in Begleitung von Kalinda und Karol Rückkehr nach Crimlak.

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Talissa

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