Dreiental Slayers

Feuerlanze ist aus

Feuerlanze ist aus

Crimlak und Umgebung – im Mai 1214

12.05.1214
Nachdem der Dämon wieder eingekerkert war, entschied man auch andere unerledigte Geschäfte zu erledigen und machte sich auf den Weg zum Sternbacher Handelsposten, um endlich den Altar des [[Snarrk´Izz | Snarrk´Izz]] zu zerstören.
Auf dem Weg dorthin begegnete man einem älteren, abgerissenen Mann, der von einem nicht sehr gesprächigen Armbrustschützen verfolgt wurde. Die Gefährten schalteten den Verfolger aus und brachten ihn zur Befragung wieder zu Bewusstsein. Diese war eher unergiebig, da der Armbrustschütze keine Zunge mehr hatte. Nach einigem Hin und Her erfuhr man, dass er wohl ein Kopfgeldjäger sein musste. Der Verfolgte nutze einige Momente der Ablenkung und machte sich aus dem Staub. Das Trio Jalin, Rumbart und Talissa war zwar ein wenig verwirrt, nahm aber nicht die Verfolgung auf und ließ auch den Kopfgeldjäger laufen.

Im Sternbacher Handelsposten angekommen machte man sich mit von Milos geliehenen Vorschlaghämmern sogleich daran den Altar des Rattengottes zu zertrümmern. Zu Untersuchungszwecken steckte Talissa noch einige Bruchstücke davon ein. Kurz darauf war Rumbart schon an einem (erfolgreichen) Wettsaufen mit einem Zwerg namens Korst beteiligt. Jalin bemerkte einen seltsamen Robenträger, der offenbar aus den Südlanden stammen musste, und mit Interesse die Gäste beobachtete (hihihi). Talissa machte Geschäfte mit der Zauberwirkerin Sinda, die ihr ein Pulver verkaufte, welches die Abklingzeit von Zaubern verminderte. Dieses hatte sie laut eigener Aussage von einem Hobgoblinmarkt südlich des Dreientals. Sinda war mit einer Gruppe Abenteurer unterwegs, die von einem großmäuligen Kämpfer namens Borak angeführt wurde, und konnte Talissa eine Taverne in Vestrach empfehlen. „Zum Tanzenden Bären“ sei einen Besuch wert und man konnte Sinda dort ab und an treffen.

13.05.1214
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Crimlak. Nachdem man einen plötzlichen Hagelschauer unbeschadet überstanden hatte, traf man noch auf einen schwer bewachten Händlerzug. Nachmittags betrat man Ludmillas Drachenschänke und ging abends noch zu Mama Bacchia, Geschäfte machen. Zumindest Jalin und Talissa, Rumbart sprach da eher Wein, Weib und Gesang zu. Die Puffmutter erwies sich als zähe Verhandlungspartnerin und hatte auch nicht die von Talissa gewünschte Schriftrolle Feuerlanze parat. Daraufhin wurde die Schwarzmagierin ein wenig ungehalten und schlug das Angebot Mama Bacchias, eine Spruchrolle über ihre Kontakte in Vestrach zu besorgen, aus. Sie wollte sich nach anderen Handelspartnern umsehen.

14.05.1214
Direkt nach dem Frühstück erstatte man Gernot Breukker Bericht über die Vorgänge in Mine VIII. Dieser zeigte sich sehr erschüttert, aber auch erleichtet über das Ende der Gefahren. Jetzt konnten die Geschäfte wieder ungehindert laufen. Ein Besuch bei Arcalia erwies sich als weniger zufriedenstellend, hatte sie doch keine Schriftrolle mit dem Zauber Feuerlanze anzubieten. Auch im Zwergenviertel bei Tron und Grum… keine Feuerlanze!

15.+16.05.1214
Rumbart erinnerte sich, dass er Bauer Hurd versprochen hatte sich um dessen Problem zu kümmern. Da auch Jalin und Talissa gerade nichts anderes zu tun hatten, begleiteten sie den Zwergen. Das Problem von Bauer Hurd entpuppte sich als unsichtbarer Hühnerdieb. Das weckte das Interesse unserer Recken und man legte sich abends auf die Lauer. Ziemlich bald konnte der Dieb zur Strecke gebracht werden. Tatsächlich war das Tier mit einem unregelmäßig wirkenden Unsichtbarkeitszauber belegt. Am darauffolgenden Morgen wurde der nahegelegene Friedhof kontrolliert, aber dort waren keine verdächtigen Aktivitäten festgestellt. Man traf lediglich die Novizin Kalinda, die man beim letzten Besuch im Helia Tempel kennen gelernt hatte. Diese war gerade mit einer Mit-Novizin bei der Grabpflege und konnte von keinen seltsamen Vorkommnissen berichten.

17.+18.05.1214
Beim Frühstück war man sich schnell einig, dass wohl nur der gefürchtete Schwarzmagier Hedlock hinter dem Unsichtbarkeitszauber stecken konnte. Obwohl der Fuchs nicht wirklich gefährlich gewesen war, sollte man diesem Hedlock mal einen Besuch abstatten. Flugs waren einige Sachen gepackt und man machte sich auf den Weg. In den Abendstunden erreichte man einen Turm. Dieser war mit der Basis an einen Steilhang gebaut und ragte mehrere Stockwerke über unseren Gefährten auf. Nach Klopfen an der schweren Holzpforte wurde eine kleine Klappe geöffnet. Eine junge Kait, die sich als Akyna vorstellte. Sie sei die Schülerin von Hedlock und würde die Gefährten nur einlassen, nachdem diese vorher alle Waffen abgelegt hätten. Darauf ließ man sich nach kurzer Beratung ein.
Hedlock selbst war zwar nicht unfreundlich, aber auch nicht gerade begeistert über den Besuch und wollte Talissa auch keine Feuerlanze verkaufen. Erst nachdem der unsichtbare Fuchs Erwähnung fand, war er bereit einen Handel einzugehen. Der Schwarzmagier gab freimütig zu, dass es sich um eines seiner Versuchstiere handelte, welches entflohen war. Über die genaue Art seiner Versuche war er nicht bereit Auskunft zu geben. Noch bevor Jalin oder Rumbart großartig gegenreden konnten, hatte Talissa bereits zugestimmt das tote Tier zurückzubringen und im Gegenzug eine Schriftrolle Feuerlanze gegen Bezahlung zu erhalten. (So bekommt Hedlock sein Versuchstier für eine Obduktion wieder und Talissa „darf“ eine Spruchrolle kaufen, schön).
So besorgte man am Folgetag die Überreste des Fuchses und tätigte mit Akyna den Handel.
Auf dem Rückweg nach Crimlak wurde besprochen demnächst der Stadt Vestrach einen Besuch abzustatten.

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Germon

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