Dreiental Slayers

In die Katakomben

In die Katakomben

Crimlak – Erntezeit 1214

10.08.1214

Rumbart hatte kein sonderliches Zutrauen in Sinda und Borak und wollte sicherstellen, dass die befreiten Gefangenen auch wohlbehalten in Crimlak ankommen. Von daher reiste er der Gruppe hinterher.
Unterdessen wollten Elmerich und Talissa nicht untätig warten. Bevor sie jedoch durch den Seitengang in Richtung Tempel aufbrechen konnten, wurden sie zu Häuptling Grorrg beordert. Da ihm das Freikaufen von Gefangenen ein wenig komisch vorkam erkundigte er sich nochmals nach den Plänen der Truppe und schärfte ihnen ein keinen Ärger zu machen. Er schien dabei ein wenig beunruhigt zu sein und Talissa bemerkte an seiner Nasenspitze Reste eines lilafarbenen Pulvers.
Nachdem man Grorrg versichert hatte lediglich zum Handeln mit Pilzpulver im großen Stil hergekommen zu sein führte der nächste Gang schnurstracks zum Stand der Pilzhändlergilde. Dort erfuhr man nach intensivem Nachfragen, dass das lila Pulver nur für den Häuptling zugänglich sei. Man sei aber bereit kostengünstig Proben aller anderen Pulver an die zukünftigen Handelspartner abzugeben.

Danach ging es in Richtung Tempel. Während der Erkundung des Hauptraumes hörten die Beiden plötzlich Kampflärm aus Richtung Eingangspforte. Ein schneller Blick offenbarte Darok und Sanduril, die man erst kürzlich freigekauft hatte. Als Talissa und Elmerich in den Kampf eingriffen waren die Skelette schnell besiegt.
Elf und Zwerg waren fest entschlossen ihre Schuld zurückzuzahlen und boten sich als Kampfesgefährten an, was die beiden Menschen gerne annahmen (keine neuen Mitspieler, sondern NSC-Begleiter, da ja an dem Abend nur zwei Spieler anwesend waren).
Eine Untersuchung des roten Edelsteines, den einer der Knochenmänner als Stirnband getragen hatte, ergab, dass es sich wohl um einen magischen Kommunikationsstein handeln müsse. Genauere Analysen aber wohl nur mit dem entsprechenden Gegenstück machbar. So wurde der Stein dick in Tuch eingewickelt und im Rucksack verstaut.
Auch wurden die beiden Geheimräume entdeckt und der Golem konnte nach kurzem Rätselraten auch wieder in Betrieb genommen werden und begleitete die Truppe nun unter dem Kampfnamen „Putzliesel“.
Bevor der Tempel verlassen wurde wusch Elmerich den blutverkrusteten Altar mit Weihwasser ab und legte die heruntergerissenen Sargdeckel wieder auf die sich im Raum befindlichen Sarkophage.

Nach einem abschüssigen Gang kam man in einem weiteren Teil der Tempelanlage an. Dort entdeckte man Schleifspuren auf dem Boden und folgte ihnen. Eine verrostete Tür unterwegs hinter der es heiß zu sein schien erregte Interesse, wurde aber sofort wieder zugeworfen, als man die beiden Feuerelementare entdeckte. Danach ging es weiter der Schleifspur hinterher und man riss die Tür zu einem Vorratsraum auf. Das dort postierte Dutzend Skelette griff auf Geheiß einer geisterhaften Stimme, die aus einem blauen Pendant des roten Kommunikationsstein zu kommen schien, die Gruppe an. Darok blockierte (Da machte sich das Talent Blocker gleich bezahlt) sofort die Tür und Elmerich ging in Heilstellung. Ein Stellungskampf mit ungewissem Ausgang begann. Doch plötzlich zückte Talissa eine Schriftrolle und KAWUMM waren im Raum nur noch verkohlte Überreste zu finden, der Feuerball hatte gesessen. (Ja, ein Immersieg mit slayenden Würfeln ohne Abwehr tut weh).
Aufgeputscht durch den Sieg ging es weiter und als sich im nachfolgenden Raum zwei Knochengolems zeigten, stürmte Darok vor und wurde umgehend auseinandergehackt (Ihm erging es tatsächlich genau so wie Jalin in Vestrach. Erste Kampfrunde, vier Attacken, ein Immersieg, tot).
Also wurde auch hier schnell die Tür wieder zugeworfen und der Rückzug angetreten. Da die Knochengolems nicht die Verfolgung antraten, kehrte man wieder zurück und beratschlagte das weitere Vorgehen. Schlußendlich wurde Putzliesel zur Ablenkung in den Raum geschickt und ebenfalls zerhackt. Das brachte aber die notwendige Zeit und Darok´s zerfetzter Körper konnte geborgen werden.
Umgehend machte man sich auf den Rückweg nach Crimlak. Taktischer Rückzug.

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Germon

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