Dreiental Slayers

Verdammte Ratte noch eins

Verdammte Ratte noch eins

Vestrach – Mai/Juni 1214

25.05.1214
Nach einigen Tagen Pause entschieden Rumbart und Talissa nach Vestrach zu reisen. Arcalia hatte von den Plänen gehört und bat die beiden den Mönch Karol und die Novizin Kalinda dorthin zu begleiten, da diese mit den Glaubensbrüdern in der Stadt der Händler Verhandlungen zu führen hatten.
Abends kehrte man unterwegs in einem Gasthaus ein und richtet sich für die Nachtruhe, die kurze Zeit später jäh unterbrochen wurde. Zwei Vermummte Gestalten in dunklen Roben hatten sich in die Zimmer geschlichen und versuchten die Schlafenden zu ermorden. Diese wachten aber im entscheidenden Moment auf und wehrten sich ihrer Haut. Mitten im Kampfgemenge kam noch ein Kultist hinzu und wollte die Zimmergenossen in feurigem Feuer rösten, was im nicht gelang. So musste er die Flucht antreten und wurde dabei von Talissa verfolgt. Kurz danach hatte sich Rumbart der versammelten Mörderschar entledigt und sprang kurzerhand aus dem Fenster des ersten Stocks hinterher. Der Kultist wagte noch einen letzen Feuerball, der ebenfalls misslang und wurde von Talissa mit einer Feuerlanze durchbohrt. (Das hatte beinahe slapstickartige Züge. Die beiden Mordbuben schaffen es nicht unbemerkt an die Gefährten ranzukommen. Der Kultist spuckt große Töne, verpatzt dann seinen Feuerball, flieht, aktiviert den Feuerball wieder, patzt noch mal !!! und wird von Talissa erledigt. Worst Assassin Commando Ever).
Offenbar hatte es Jemandem missfallen, dass der Altar des [[Snarrk´Izz | Rattengottes]] zerstört worden war. Nur konnten sich der Zwerg und die Schwarzmagierin keinen Reim darauf machen, wie man sie so schnell finden konnte. Man beschloss in Vestrach diesbezüglich weitere Erkundigungen einzuziehen

28.05.1214
Die restliche Reise verlief ruhig und so betrat man nachmittags die gewaltige Stadt.
Nach kurzer Zeit verabschiedeten sich Kalinda und Karol gen Helia Tempel. Rumbart und Talissa versprachen ab und an nach deren Befinden und dem Tag der Rückreise zu fragen und machten sich auf eine Unterkunft zu suchen, die im Tanzenden Bären schnell gefunden wurde.

29.05.1214
Die örtliche Magierakademie, das Skriptorium, versprach die größten Erfolgsaussichten bei der Spurensuche nach dem Tentakelhirn, welches Rumbart einen mehrmonatigen Aufenthalt in einem Helia Kloster beschert hatte. Außerdem wollte man Informationen über den Rattengott einholen und das reichhaltige Angebot an magischen Gegenständen sorgte auch für eine Erleichterung der Geldbörsen. Leider war nach kurzer Zeit für Rumbart Schluss, da er eine Seite aus einem Buch, welche ihm interessant erschien, kurzerhand herausriss. Daraufhin wurde er nach Entrichtung einer Strafgebühr und dem Aussprechen eines lebenslangen Hausverbots von zwei Skriptoriumswächtern vor die Tür gesetzt. Talissa suchte nun allein weiter nach Informationen.

30.05.2014
Während Talissa wieder das Skriptorium aufsuchte, langweilte sich Rumbart ein wenig. Zufällig tauchten Borak und Sinda im Tanzenden Bären auf und suchten noch Verstärkung. Ohne große Fragen zu stellen, schloss sich Rumbart der Unternehmung an. Schließlich sollte nur ein junger Schnösel, der irgendwelche Gerüchte verbreitete, geschnappt und an ein paar finstere Gesellen übergeben werden. Dort solle er eine Abreibung oder so etwas in der Art erhalten. Abends konnte man den Gesuchten ausfindig machen. Sinda machte sich an ihn heran und trank mit ihm. Später lauerten Borak und Rumbart ihm auf der Straße auf, schnappten und übergaben ihn wie vereinbart. Leicht verdientes Geld.
An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der junge Schnösel tags darauf mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden wurde. Daraufhin befanden Borak und Sinda, dass es momentan ein wenig heiß in der Stadt sei und es besser wäre diese für einige Wochen zu verlassen. Rumbart wunderte sich nur, bestellte noch ein Bier und blieb.

03.06.2014
Talissa hatte einige allgemeine Informationen herausgefunden, aber vielleicht könnte ein Gang durch die Ruinenstadt mehr Klarheit bringen. Das ehemalige Tempelviertel war mit einer magisch gesicherten Mauer umgeben und die beiden Zugangstore wurden schwer bewacht. Wobei augenfällig war, dass die Wachen jeden in die Ruinenstadt hineinließen, aber genau kontrollierten, wer das Viertel wieder verließ.
Innerhalb der Mauern war es wesentlich ruhiger als im Rest der Stadt. Auch war es dort überall dunstig, als würde ständig Staub aufgewirbelt. Teilweise waren die Gebäude völlig intakt, andere wiederum nur noch zerfallene Ruinen. Auf den Straßen waren wenige abgerissene Gestalten unterwegs. Auch fanden sich dort Händler, die verschiedene Waren zweifelhafter Herkunft anboten, diese aber ohne die sonst üblichen Gebührenaufschläge.

Nach einiger Zeit fühlten sich die Beiden beobachtet und tatsächlich sprangen plötzlich acht Riesenratten über einige Trümmerstücke und hetzten auf die Zauberwirkerin und den Kämpfer zu. Nach blutigem Kampf lagen die Rattenkadaver zerstückelt am Boden und Talissa konnte gerade noch sehen wie eine dunkel gekleidete Gestalt an einer Hausecke verschwand.
Von einer sofortigen Verfolgung sah man nach dem harten Kampf ab und verließ erstmal die Ruinenstadt. Doch wollte man das den Anhängern des Snarrk´Izz nicht weiterhin durchgehen lassen und gedachte so bald als möglich den vermuteten Tempel ausfindig zu machen und mit aller gebotenen Härte zurückzuschlagen. Rumbart und Talissa waren wütend, richtig wütend!

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Germon

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