Dreiental Slayers

Was in Mine VIII lauert

Was in Mine VIII lauert

Mine VIII –09.-10.05.1214

(Wir hatten zu Beginn der Kampagne festgelegt, dass wir ab 3 Spielern spielfähig sind. An diesem Abend waren die Spieler von Bavragor, Jalin und Morta nicht anwesend. Dafür hatten wir eine neue Spielerin am Start, so dass dieser Teil von Rumbart, Talissa und Zorana bestritten wurde).

Die Umbarin Zorana war ebenfalls von Gernot Breuker angeheuert worden und stieß direkt am Folgetag zur Gruppe. Schnell einigte man sich, dass eine weitere Verzögerung nicht in Frage komme und so wurde ohne weitere Umschweife die Untersuchung der Mine fortgesetzt.

Der schweflige Geruch schien direkt von vorne zu kommen. Trotzdem nahm das Trio erstmal die Abknickung nach links. Noch das Schicksal des Hobgoblins vor Augen, ging es vorsichtig weiter. Man entdeckte im weiteren Verlauf noch weitere Fallen, die aber manuell ausgelöst werden mussten, aber unbesetzt waren. In einem Nebengang wurde ein dichtes Spinnennetz entdeckt, dass vorsorglich abgefackelt wurde (Tja, so sind Spieler eben: Erst feuern, dann fragen g). Zu Recht, hatten sich doch dort zwei gefährliche Monsterspinnen eingenistet, die aber in angefackeltem Zustand nicht viel Gegenwehr leisten konnten.

Kurze Zeit später betrat man einen größeren, extra abgesicherten, Minenbereich. Noch während der Erstuntersuchung stürmten aus einem Nebenbereich einige barbusige Koboldfrauen auf unsere Helden zu. Anfangs reagierte man belustigt, doch als die Weiber anfingen miese Tricks einzusetzen und dem tapferen Zwergenkrieger in die Weichteile traten oder Talissa an den Haaren zogen, war es mit der Belustigung vorbei. Offenbar hatten die kreischenden Koboldgrazien und der Kampfeslärm weitere Kobolde alarmiert. Kaum waren die Weiber besiegt, stürmte schon ein knappes Dutzend wütender Koboldkrieger auf unsere drei Streiter zu. Angeführt wurde die Schar von einem Schamanen.
Rumbart und Zorana wurden gleich von mehreren Gegnern bedrängt und so wurde Talissa von den beiden getrennt. Der Schamane und ein Kämpfer verfolgten sie. Unglücklicherweise lief sie bei ihrem Rückzugsgefecht zwei Kobolden in die Arme (Auch hier wieder ne tolle Zufallsbegegnung. Da kam Talissa´s Spielerin gehörig ins Schwitzen). Nun ging es um Alles.
Rumbart und Zorana zerlegten ihre Gegner in wenigen Runden, derweil lieferte sich Talissa mit den restlichen Kobolden ein Duell. Als die beiden Krieger zu Hilfe eilten, streckten der Schamane und zwei weitere Kobolde (die letzten Überlebenden) die Waffen.
Der Schamane Shekz (mag dem einen oder anderen von anderswo bekannt sein) wies radebrechend alle Schuld von sich und behauptete der (wie wir wissen zwischenzeitlich erschlagene) Hobgoblin Grotsch sei an allem Schuld. Bereitwillig führte er unser Trio durch die restlichen Räume in dieser Ebene. Auch konnte er berichten, dass es noch eine weitere Ebene gäbe, er aber nie dort gewesen sei und außerdem lauere das Böse dort. Näher bezeichnen konnte oder wollte er dies jedoch nicht. Da man sich nicht zum Scharfrichter erheben wollte, noch Lust hatte die Kobolde gefangen zu halten, ließ man sie –mit der Ermahnung sich nie wieder im Dreiental blicken zu lassen- laufen.

Nun sollte die zweite Ebene erkundet werden. Man organisierte geeignete Hilfsmittel aus dem Fundus der Mine und ließ sich hinab. Unten angekommen war sofort klar, dass es sich hier um einen nicht der Mine originär zugehörigen Komplex handeln müsse. Es schien sich um eine zwergische Ahnenstätte zu handeln, vermutlich ein Cor Tempel. Bald kam man in einen großen runden Raum, dessen Boden mit einem Pentagramm Mosaik bedeckt und mit Goblinoidenschädeln gesäumt war. Im Zentrum des Raumes war ein Brunnen, aus dessen Inneren sich suchende Tentakel den Recken entgegenstreckten. Erstaunlich gelassen wartete die Gruppe ab und hatte alsbald das Tentakelwesen als harmlos eingestuft (Sonst immer feste druff, da aber plötzlich nicht? Vermutlich war meine Beschreibung zu eindeutig). Sicherheitshalber bewegte man sich jedoch am Rande des Raumes entlang, außerhalb der Reichweite der neugierigen Tentakel. Weitere Räume mit zwergischen Schriften wurden entdeckt. Lesen konnte diesen alten Dialekt jedoch niemand. Im nächsten Raum war ein harter Magen gefragt. Hatte doch Jemand oder Etwas mit dem Namen Te-Kal Geschichten in Blut und Gedärm an die Wände geschmiert.
Die Antwort lauerte im nächsten Raum. Dort gab es einen großen Steinsarkophag im Zentrum. Vorsichtig näherte sich Talissa dem Objekt (Innerlich hab ich da gejubelt. Sonst ist Talissa´s Spielerin immer vorsichtig und gerade da geht sie allein vor, super).
Plötzlich zerbarst der Sargdeckel in tausend Trümmer und verletzte sie leicht. Heraus kam Te-Kal, ein gar grässlicher Dämon, reckte seine Flügel und griff Worte voller Tod und Verderbnis speiend die Zauberwirkerin an. Rumbart und Zorana konnten nur im Nahkampf etwas ausrichten, so dass der Dämon Talissa als Ziel seiner Attacken auserkor. Zwischendurch erhob er sich immer wieder gen Decke und stieß dann sogleich wieder herab. Mit schweren Verletzungen widerstand Talissa, zahlte in harter magischer Währung zurück und die immer wieder herbeieilenden Rumbart und Zorana konnten auch wirkungsvolle Treffer aus Stahl anbringen. Bald war Te-Kal besiegt (Für meinen Geschmack streckte der Gute zu zeitig die Flügel). Sofort versteinerte die Kreatur und blieb schwefeldampfend zurück.
Die Antworten auf viele Fragen gab es im abschließenden Raum. Dort erfuhren die Helden was es genau mit Te-Kal und seiner ersten Bannung vor hunderten von Jahren auf sich hatte und wie nun weiter vorzugehen sei, damit der Dämon wieder in den Steinsarg gebannt werden könne. Zufrieden nahm man diese Informationen neben einigen Belohnungen (darunter eine magische Zwergenaxt), die ebenfalls dort lagerten, an sich.

Comments

Der Dämon ist besiegt, jetzt müssen noch die Reste weggeräumt werden und dann ist MvC beendet.
Kurzweiliges Abenteuer mit tollem Minisetting.

Was in Mine VIII lauert
Germon

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